25./26. September 2026 – Gebirgsfahrübung

Wieder einmal haben wir uns nach vier Jahren Unterbruch an eine zweitägige Gebirgsfahrübung gewagt. Die Vorbereitungen dazu haben bereits im Herbst 2025 mit einer zweitägigen Reko begonnen und wurden nun mit einer in allen Aspekten gelungenen Übung umgesetzt. Nun aber der Reihe nach.

Bei klarem Himmel und Temperaturen im einstelligen Bereich starteten 21 Teilnehmende am Freitagmorgen 25.09.2026 im LBRO in die Übung. Nachdem die Fz gefasst und – wo für nötig befunden – nachgetankt worden sind, stand zuerst einmal die Anreise Richtung Graubünden via A1/A13 auf dem Programm. Im Heidiland trafen sich alle TN zum Pausen-Getränk, bevor es gestaffelt Richtung Grüsch-Valzeina bis an den Fuss des Hochwang und dann hinauf zum Vordersäss und zurück nach Stams ging. Talabwärts wurde bei Trimmis das Rheintal erreicht und ab Mastrils ging es wieder bergauf nach Pfäfers, St. Margrethenberg und weiter zum Ragolerberg. Ab hier dann wieder vornehmlich und teilweise arg steil hinunter nach Bläs und ins Taminatal. Auf der Talstrasse hiess dann das Ziel Vättis, wo im Restaurant Tamina das schmackhafte Mittagessen serviert wurde.

Weil ein Fz nicht mehr «ganz dicht» war (vmtl. Getriebeöl-Leck) musste dieses nach Mels ins Log Center zurückgebracht werden, während die anderen TN via den Kunkelspass Tamins erreichten und von dort den Stausee Lag da Pigniu ansteuerten. Von dort ging es weiter über Andiast und Brigels hinunter nach Tavanasa und via Rabius-Surrein auf die andere Talseite hinauf nach Laus und über Cavardiras zum TCS-Camping Fontanivas und zum Übernachtungsort Disentis im Hostel Catrina bei der Bergbahn. Nach dem Zimmerbezug und dem wohlverdienten Apéro wurde uns ein feines Dreigang-Nachtessen serviert, bei welchem auf den tollen ersten Tag zurückgeblickt werden konnte.

Mit einem währschaften Frühstück im Magen konnte am Samstag der zweite Anlasstag in Angriff genommen werden. Zuerst wurde Curaglia und Mutschnengia im Val Medel angesteuert, ehe es via Sut Stagias zurück ins Vorderrheintal und oberhalb von Cavorgia ins Val Nalps weiter ging. Etappenziel war die Staumauer Val Nalps, oberhalb derer in den letzten zwei Jahren das Solar-Projekt «NalpSolar» (8 MWp) realisiert worden ist. Da das Val Nalps (genau darunter befindet sich der Gotthard-Basistunnel) eine Sackgasse ist, wurde auf gleichem Weg zur KW-Zentrale unterhalb Sedrun zurückgefahren und dann auf der «falschen» Talseite der Golfplatz bei Selva angesteuert. Zurück führte dann zuerst die Oberalp-Strasse erneut nach Disentis bevor es abseits der Hauptverkehrsachse weiter nach Disla, Madernal, Pardomat, Cumpadials und Sumvitg ging. Ab Campliun gab es eine kleine Schlaufe nach Cartatscha und hinunter nach Trun, wo zu einer grösseren Schlaufe Richtung Bugliadera und Zignau abgebogen wurde. Anschliessend gab es eine RhB – Strecken – Parallelfahrt bis zur
KW-Zentrale Mettel (Tavanasa). Als letzten «Krampf» vor der Mittagspause wurde das gesamte Skigebiet von Obersaxen ab Friggahüs via Wali, Miraniga, Cuolm Sura bis zum Bündner Rigi und weiter nach Morissen durchquert. Von dort wurde der Mittagshalt in Versam angesteuert, bevor den Fz mit dem Tankhalt im Rossboden bei Chur ebenfalls «Tranksame» zugestanden worden sind.

Anschliessend stand die Rückfahrt via Sargans, Haag, Wildhaus und das Toggenburg zurück nach Bronschhofen auf dem Programm. Dort angekommen stand die grosse Fahrzeugwäsche und der TPD samt Fz-Abgabe an, bevor die Teilnehmenden nach zwei ganz tollen Tagen ins wohlverdiente Rest-Wochenende entlassen werden konnten. Mit einem kräftigen Applaus und strahlenden Gesichtern wurde der Einsatz der Übungsleitung für diese lässige Übung verdankt.

Markus Brasser