Mittlerweile heisst der FTK-Monat der GMMOst Februar, und somit ist es in den Muldenlagen der Thur und Murg am Morgen ordentlich frisch – so kalt, dass auf einzelnen Blachen Eisplatten entstanden sind, welche vor der Abfahrt heruntergeholt werden mussten. Aber schön der Reihe nach.
32 interessierte und motivierte Teilnehmende haben sich für den FTK angemeldet und sind pünktlich zum Kursbeginn in Frauenfeld bereit gewesen. Zuerst wurde kurz die Kursleitung samt den Funktionären vorgestellt, ehe die Gruppeneinteilung erläutert werden konnte. Mit einigen Sätzen wurden die Teilnehmenden über den Ablauf des Tages informiert, bevor die Gruppenleiter ihre Teams übernehmen und das Briefing mit den Detailunterlagen erfolgen konnte. Die Fahrzeugfassung erfolgte speditiv, aber trotzdem sorgfältig. So wurden einige Räder gefunden, die etliche Bar zu wenig Luftdruck hatten und gepumpt werden mussten, während andere die Eisplatten von den Ladeblachen entfernten. Und ganz «Iveco-like» haben diverse Displays farbenprächtig geleuchtet und zu verständlichen Rückfragen geführt. Diese konnten aber fachmännisch beantwortet und geklärt werden.
Die Gruppen sind, bedingt durch den weiteren Tagesablauf, auf ganz unterschiedliche Fahrstrecken losgefahren. Einzig der Znünihalt in Tufertschwil war für alle gleich. Je nach Gruppe gab es aber fixe Zeiten, um das Ziel der Morgenstrecke in Gähwil zu erreichen. Dort stand der Überraschungsposten bereit. Zwei Fachpersonen des Samaritervereins Kirchberg-Gähwil haben die Teilnehmenden in Empfang genommen. Es gab sehr interessante Informationen und Gespräche zum Thema des Verhaltens in Unfallsituationen. Naturgemäss waren die Teilnehmenden der Blaulichtorganisationen ein Stück weit im Vorteil, aber auch die militärischen Teilnehmenden haben sich wacker geschlagen. Auch die praktische Arbeit ist nicht zu kurz gekommen, galt es doch eine «Crash-Bergung» nach entsprechender Instruktion zu üben. Selbstredend nicht aus einem LKW-Fahrerhaus, denn das wäre wegen der Absturzgefahr nicht zu verantworten. Aber es war interessant zu erfahren, wie man mit den richtigen Griffen «recht einfach» Personen aus einem Fahrzeug holen kann. Auch fachkundige Informationen zu sinnvollen Handy-Apps wurden gerne entgegengenommen und diese Alarmierungs-Anwendungen vielfach gleich installiert – natürlich immer in der Hoffnung, diese nie zu brauchen.
Das Mittagessen im Restaurant Rössli in Gähwil wurde sehr genossen und es musste sich gewiss niemand hungrig auf die Nachmittags-Fahrstrecke begeben. Die Gruppen nützten den zeitlich gut geplanten Ablauf für einen kurze Kaffeehalt, ehe sie zurück in Frauenfeld zuerst die Tankstelle frequentierten. Sie kamen zeitlich so schön zusammen an, dass teilweise an sieben Säulen gleichzeitig getankt werden konnte. Auf dem Fz-Park im Schachen wurden die Fahrzeuge abgabebereit gemacht und wieder dort parkiert, wo sie am Morgen weggefahren sind. Anschliessend folgte eine kurze Schlussbesprechung, ehe eine zufriedene Schar Motorwägeler ins wohlverdiente Wochenende entlassen werden konnten. Ein besonderer Dank geht seitens des Schreibenden an die engagierten und hilfsbereiten Funktionäre, ohne die so ein Anlass nicht durchführbar wäre.
Markus Brasser
















