25. Oktober 2025 – Übung Helvetia 2025

Ausnahmsweise hatte Petrus mit der GMMO nur wenig «erbarmen» und hat nicht für wirklich GMMO-likes Wetter gesorgt. Oder war er «not amused» ab der Teilnehmerzahl? Wer weiss das schon…

Zwei bestens vorbereitete Übungsleiter durften am frühen Samstagmorgen 10 top-motivierte Teilnehmende zum MWK Helvetia begrüssen. Der Start zum Anlass erfolgte in Theorieraum, wo neben den üblichen Arbeitspunkten (Ausweiskontrolle & Papierkram) vor allem etliche Informationen zum Ablauf dieses MWK und die dazugehörenden Dokumente, Beschreibungen, Landeskarten und, und, und abgegeben wurden. Die Patrouillen wurden gebildet und anschliessend wurde höchst konzentriert gearbeitet um den «Koordinaten – Zahlensalat» auf die Landeskarten zu übertragen. Etliche Köpfe rauchten und manch unterdrückter Kraftausdruck war zu vernehmen.

Anschliessend waren die Patrouillenfahrzeuge zu fassen und ordnungsgemäss für den Einsatz bereit zu machen. Die erste «Reise» führte aber nur vom Fz-Park zum Waschplatz und dort galt es gemäss Reglement korrekt und trotzdem in zeitlich sinnvollem Rahmen eine Kippmulde mit dem 8×8 – WABRA aufzunehmen und wieder abzusetzen. Erst danach wurde die erste Etappe gemäss eigenem Karteneintrag absolviert und eifrig nach zu notierenden Streckenmarkierungen (offiziell DKP = Durchfahrtskontrollposten) zu suchen. Dies führte uns von Bronschhofen ins Thurtal und weiter Richtung Rhein nach Feuerthalen. Hier erfolgte der Wechsel auf einen von der Übungsleitung vorbereiteten Kartenausschnitt bis zum Mittagessen, der uns via Schaffhausen, Hemmental und den Randen nach Beggingen leitete. Mit einem bestens mundenden Mittagsmahl konnten die Energiespeicher wieder befüllt werden, damit auch die Nachmittags – Strecke absolviert werden konnte.

Jetzt galt es, sich anhand einer Fotodokumentation zu orientieren und den Streckenverlauf zu finden. Die tolle und qualitativ einwandfreie Fotodokumentation war das Eine. Das markant andere Äussere auf Grund der herbstlichen Jahreszeit (die Fotos stammten aus dem Hochsommer bei Sonnenschein, während der Anlass tief herbstlich und bei teilweise strömendem Regen abgehalten wurde) hat die Herausforderung auf einen nächsten Level gehoben. Aber damit hatten sich alle Patrouillen zu arrangieren. So führte uns die Strecke aus dem Randental zum Hallauerberg und ins Klettgau. Eingeschoben in die Fahrstrecke war ein weiterer Posten, wo es darum ging, einen Anhänger korrekt anzuhängen, mit dieser Fz-Kombination ein paar Meter zu fahren und die ganze Kombi dann rückwärts in eine Parkbucht zu manövrieren und möglichst zentimetergenau an eine Rampe zu fahren. Anschliessend wieder rausfahren, abhängen und zum Startpunkt zurückkehren.

Ab Neuenkirch wechselte die Art der Dokumentation auf einen textlichen Streckenbeschrieb, der die Teilnehmenden zurück Richtung Ausgangspunkt führte. Zuerst dem Rhein aufwärts folgend bis Eschenz zum Zvierihalt in Klingenzell und dann über den Seerücken langsam, aber sicher zurück nach Bronschhofen. Dort angekommen galt es noch, die gefahrenen Kilometer zu notieren und das DKP-Kontrollblatt abzugeben, damit sich die ULTG an die Auswertung machen konnte. Währenddessen galt es die Fz aufzutanken und zu reinigen und am richtigen Ort für die Abgabe aufzustellen.

Im Theoriesaal wurden dann die Ergebnisse vorgestellt und die Rangverkündigung vorgenommen. Mit schönem Vorsprung wurde der Anlass von den «Youngsters» gewonnen, während sich die «Youngtimer» mit dem Schluss der Rangliste begnügen mussten. Mit einem kräftigen Applaus wurde der perfekt vorbereitete und durchgeführte Anlass zu Handen der Übungsleitung (Marcel & Juan) verdankt.

Markus Brasser