Kalt war es am Startmorgen der Wintertransportübung Schneehase Ausgabe Kalenderjahr 2026, der nominell letzten Übung des Vereinsjahres 2025 zweifellos. Das hat sich spätestens beim Scheibenkratzen gezeigt. Aber schön der Reihe nach.
Es haben sich total 18 motivierte und erwartungsfreudige Teilnehmer zu diesem Anlass angemeldet. Der Start war mit 07.30 Uhr eigentlich recht spät, aber darüber beschwert hat sich erstaunlicherweise niemand. Es wurde geschätzt, dass der Info-Teil und der «Schreibkram» im geheizten Theoriesaal abgehalten werden konnte. Anschliessend ging es dann nach draussen zur Fahrzeugfassung, die von Scheibenkratzen und Nachtanken geprägt war.
Der erste Fahrstreckenteil führte durch das Tannzapfenland und das Zürcher Oberland Richtung Kanton Schwyz und via Biberbrugg auf den Raten hinauf, wo das Mittagessen in Form eines Dreigängers serviert wurde. Danach haben wir uns in für die meisten eher unbekannte Gefilde in den Kantonen Zug, Luzern und wieder Schwyz, unterbrochen von einem Zvierihalt auf dem Michaelskreuz begeben. Der Abschluss erfolgte in einer Dämmerungs-Fahrt hinauf auf die Ibergeregg, die schliesslich von den letzten Teilnehmenden in der Dunkelheit bei
+4 Grad erreicht worden ist. Nach dem Zimmerbezug wurde uns auch in diesem gastlichen Haus ein feiner Dreigänger serviert, der von einigen Teilnehmenden mit einem selbst bezahlten «Upgrade» zum Viergänger gemacht worden ist.
Nach einer geruhsamen Nachtruhe und einem reichhaltigen Frühstück mit vielen verschiedenen frischen Brotsorten mussten wir uns bei +6 Grad! auf 1406 MüM von der Ibergeregg verabschieden und suchten unseren Weg zum Sihlsee und über die Sattelegg zurück in die Region See/Gaster. Der Kerenzerberg war ein kurzer Hügel, bevor es ab Mels Richtung Weisstannental ins gleichnamige Dorf ging. Das dortige Restaurant Gemse, in welchem wir in früheren schneereichen Übungen auch schon übernachtet hatten, war diesmal die gastgebende Location für das ebenfalls feine Mittagessen.
Nach dem Abwarten des Linienbusses konnte die Talfahrt angetreten werden. Dann hiess es Kurs Richtung Bronschhofen nehmen, was via Rheintal und dem Ruppen-Pass erreicht worden ist. Anschliessend standen die obligaten Abgabe – Arbeiten an, welche zuverlässig erledigt worden sind.
Marcel Fatzer als verantwortlicher Übungsleiter konnte danach die mehr als zufriedenen Teilnehmenden ins wohlverdiente Rest-Wochenende entlassen. Ein kräftiger Applaus aller Anwesenden verdankte die tolle Vorbereitungsarbeit / Übung und so konnte sich Marcel Fatzer mit einer lässigen letzten Übung unter seiner Regie würdig verabschieden. Herzlichst «merci villmol» Marcel!
Markus Brasser















